Metapolitik
Was ist Metapolitik überhaupt?
Was ist Metapolitik? Warum Metapolitik auf einer kommunalpolitischen Webseite?
Metapolitik bezeichnet den strategischen Ansatz, den vorpolitischen Raum (zum Beispiel Kultur, Kunst, Moral, Religion oder gesellschaftliche Diskurse) zu beeinflussen, um die Grundlagen der Politik zu formen. Im Gegensatz zur direkten Politik (wie Wahlen oder Gesetze) geht es um eine "Meta-Ebene" – also "hinter" oder "über" der Politik liegend – die den gesellschaftlichen Rahmen schafft, in dem politisches Handeln erst möglich wird. Den letzten metapolitischen Sieg in Deutschland haben die Generation der 68´er, beziehungsweise die Grünen in den 1980´ern errungen. Um Deutschland zu verändern, benötigen wir einen Erfolg auch auf der metapolitischen Ebene.
Metapolitik wirkt indirekt, aber nachhaltig auf das reale politische Handeln ein, indem sie die kulturellen und ideologischen Voraussetzungen verändert: Diskursverschiebung, langfristige Strategie und praktische Auswirkungen. Konkretes politisches Handeln mündet dann in die bewusste Wahrung von Tradition, eigenständiges Erschaffen von politischen Ritualen, die Nutzung der Sozialen Netzwerke durch emotionale und ästhetische Appelle. Ohne die Eroberung des metapolitischen Raums werden wir auch keine realen, NACHHALTIGEN Erfolge erzielen. Aus diesem Grund werden wir hier in loser Reihenfolge metapolitische Artikel, Videos etc. einstellen.
Wir wünschen viel Unterhaltung und Vergnügen mit dem neu gewonnenen Wissen! In unserem ersten Beitrag, den wir hier teilen wollen, geht es um eine Nachbetrachtung zur Bundestagswahl 2025 mit Christoph Berndt, dem Fraktionsvorsitzenden der AfD im Landtag in Brandenburg. Mit dabei: Erik Lehnert und Götz Kubitschek.