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Ein Stück Gerechtigkeit für Heidenauer Förderschule
Heidenaus Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule hat im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (SOE) eine Sonderrolle inne. Alle weiteren sieben Förderschulen befinden sich in direkter Trägerschaft des Landkreises, die Schule in Heidenau dagegen in der der Stadt. Das hatte in der Vergangenheit eine finanzielle Benachteiligung Heidenaus zur Folge.
Im Antrag unserer Fraktion - von Daniel Barthel in der vergangenen Kreistagssitzung am Dienstag noch einmal begründet - ging es im Kern darum, bei der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule dasselbe Grundprinzip anzuwenden, welches bei den Gymnasien bereits seit Jahren praktiziert wird. Dieser Argumentation folgte die Kreisverwaltung in ihrer Prüfung.
Letztlich fand unser Antrag unter fast allen Kreisräten Zustimmung und wurde mit wenigen Enthaltungen und einer Gegenstimme so beschlossen. Daniel Barthel: "Unser Antrag beinhaltete eine maßvolle Lösung. Ziel war es, die bestehende finanzielle Benachteiligung der Stadt Heidenau in einem angemessenen Umfang auszugleichen. Das ist uns gelungen."
Details zum Antrag: https://landratsamt-pirna.gremien.info/meeting/904
Foto: privat, Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule, Heidenau