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Glück auf: "Antworten für die Zukunft"
Eines vorweg, das Wahlforum im Altenberger Europapark am Montagabend kann man als Erfolg betrachten. Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Professionell moderiert und gut organisiert bot es den passenden Rahmen für einen fairen Schlagabtausch zwischen den vier anwesenden Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 25. Januar. Der volle Saal bewies zudem, den Bürgern ist es nicht gleichgültig, wer zukünftig die Geschicke ihrer Stadt lenkt.
Würde man ein Fazit anhand des imaginären "Applausometers" ziehen, hatte an diesem Abend Kompetenz und Erfahrung die Nase vorn. Gepaart mit einer wohl dosierten Portion Schlagfertigkeit parierte André Barth alle Fragen aus Ortschaftsräten, Stadtrat und Publikum mit passenden Antworten. Wer sich bisher noch fragte, warum das Rathaus in den vergangenen Monaten so geräuschlos geführt wurde, der bekam im Saal des Europaparks die Antwort.
Vieles wurde diskutiert, von zukünftigen Industrieansiedlungen über Breiten- und Leistungssport - und hier besonders der weitere Umgang mit Biathlonarena und Sportgymnasium, die Haushaltssituation, Kinderbetreuung bis hin zum regen Vereinsleben. Besonderen Wert aber legen die Altenberger auf ihre Traditionen, vor allem die bergmännischen, das konnte man an diesem Abend spüren. Kein Wunder, dass das von allen vergessene "Glück auf" Kritik provozierte.
Daraufhin auf die Traditionspflege angesprochen, entgegnete André Barth treffend: "Wenn man auf die Vergangenheit stolz ist, muss man auch Antworten für die Zukunft haben" und schlug damit die Brücke zum geplanten Lithiumabbau - ein in Altenberg durchaus kontrovers diskutiertes Thema. Nicht so aber am Montagabend. Den meisten Bürgern scheinen die Chancen für Altenberg, die mit einem wieder auflebenden Bergbau verbunden wären, durchaus bewusst zu sein.
Es ist auch hier der verantwortungsvolle, auch abwägende Umgang, der bei den Altenbergern gut anzukommen scheint. Die Chancen für André Barth, schon am 25. Januar das Rennen um das Altenberger Rathaus, dann als gewählter Bürgermeister der Bergstadt zu machen, standen schon vor dem Wahlforum gut. Sie haben sich im Europapark alles andere als verschlechtert. Wir freuen uns auf weitere so souveräne Auftritte bis zur Wahl und am 25. Januar auf den Erfolg.