News

Regionalverkehr: Augenmaß und technischer Verstand

Der Regionalverkehr im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zählt seit wenigen Tagen elf neue Busse sein Eigen. Deren Anschaffung zeigt, dass bei uns im Landkreis noch technische Vernunft und finanzieller Verstand zuhause sind. Denn die Fahrzeuge aus dem Hause MAN frönen in diesem Fall nicht der Elektromobilität, sondern setzen auf Motoren, die HVO100 verbrennen.

Zur Erklärung, "Hydrotreated Vegetable Oil" ist ein synthetischer Dieselkraftstoff, der zu 100 Prozent aus Abfall- und Reststoffen wie zum Beispiel Altspeiseölen hergestellt wird. Und für alle Freunde der Klimarettungstheorie: "Er ermöglicht eine CO₂-Reduktion von bis zu 90 Prozent gegenüber fossilem Diesel und ist in vielen Dieselmotoren ohne Umrüstung nutzbar". (Wiki)

Damit werden im Landkreis nicht Fehler wiederholt, die in so manchen anderen Kreisen und Städten bereits zu großem Ärger geführt haben. Gegenüber Pirna-TV erklärte Uwe Thiele, Geschäftsführer der RVSO, die Reichweite von Elektrobussen sei viel zu gering, zudem die Anschaffungskosten exorbitant hoch. Ebenfalls nicht zu unterschätzen, sie telefonieren nicht unbemerkt nach China.

Grundsätzlich bestätigt sich damit ein Politikansatz, den die AfD seit jeher verfolgt, den der Technologieoffenheit und nicht der Verbote. Moderne Verbrenner, insbesondere in Verbindung mit neuen Kraftstoffen, sind kein Auslaufmodell, sondern grundsolide Basis für zuverlässig funktionierende Wirtschaft - egal ob im ÖPNV, Gütertransport, Bau oder eben auch privatem Individualverkehr.

» Zurück zur Übersicht

☰